Thesenarena - Data Mesh ist tot - es leben die Datenprodukte
Data Mesh hat die Diskussion rund um moderne Datenarchitekturen maßgeblich geprägt. Doch ist das Paradigma noch zeitgemäß – oder steht inzwischen das Datenprodukt im Zentrum nachhaltiger Datenstrategien? In der Thesenarena debattieren die Teilnehmenden auf der Bühne entlang zugespitzter Thesen das Für und Wider von Datenprodukten: von organisatorischen Voraussetzungen über Governance-Fragen bis hin zu realem Business-Mehrwert. Das Publikum wird aktiv eingebunden und kann Perspektiven und Erfahrungen einbringen.
Zielpublikum: Everyone building a data platform or using data
Voraussetzungen: Basis Verständnis von Datenprodukten
Level: Basic
Extended Abstract:
Data Mesh versprach einen grundlegenden Wandel im Umgang mit Daten: weg von zentralisierten Plattformen, hin zu dezentraler Verantwortung in den Fachdomänen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Organisationen weniger am Architekturkonzept scheitern, als an der fehlenden Klarheit darüber, was konkret geliefert, betrieben und genutzt werden soll. Immer häufiger rückt daher das Datenprodukt in den Fokus – als verbindendes Element zwischen Business-Nutzen, technischer Umsetzung und organisatorischer Verantwortung.
In diesem interaktiven TDWI-Format diskutieren Expertinnen und Experten provokante Thesen wie:
- „Data Mesh ist eine Organisationsdebatte, keine Datenstrategie.“
- „KI macht dir Arbeit für mich – wofür brauche ich dann noch Datenprodukte.“
- „Die meisten Datenprodukte sind verkleidete ETL-Jobs“
- „Governance skaliert nur, wenn sie produktzentriert gedacht wird.“
- „Nicht jede Organisation braucht Datenprodukte – aber jede braucht Klarheit über Wertbeiträge.“
Die Diskussion beleuchtet Chancen, Grenzen und Missverständnisse rund um Datenprodukte und ordnet sie im Kontext von Data Mesh, Data Platforms und klassischen BI-Ansätzen ein. Ziel ist es nicht, ein neues Buzzword zu feiern, sondern Orientierung zu geben: Wann sind Datenprodukte sinnvoll? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Und wo liegen typische Fallstricke?
Das Publikum wird aktiv in die Diskussion einbezogen, kann Thesen bewerten, Fragen stellen und eigene Erfahrungen teilen. So entsteht ein lebendiger Austausch zwischen Bühne und Teilnehmern – praxisnah, kontrovers und meinungsstark.
CSO
Klaus-Dieter Schulze, Gründungs- und Ehrenmitglied des TDWI e.V., hat seit über 30 Jahren verantwortliche Positionen im Data & Analytics Umfeld bei verschiedenen Beratungshäusern inne. Seit Januar 2026 ist er CSO bei der Bluefoerte GmbH. Er beschäftigt sich auf Basis seines betriebs-wirtschaftlichen Studiums bereits seit 1994 intensiv mit Data & Analytics. Er hat verschiedene Fachartikel und Buchbeiträge zur Entwicklung des Data & Analytics Marktes veröffentlicht, und referiert regelmäßig bei Fachveranstaltungen.
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