IT-Souveränität trotz SaaS: Exit-Strategien für Microsoft Fabric
Als End-to-End-Analytics-Plattform gewinnt Microsoft Fabric zunehmend an Bedeutung. Die umfassende SaaS-Lösung bietet zahlreiche Vorteile, muss jedoch auch im Kontext strategischer IT-Souveränität bewertet werden. In diesem Vortrag zeigen wir, welche Maßnahmen Unternehmen bereits bei der Einführung von Microsoft Fabric ergreifen können, um ihre IT-Souveränität strategisch zu sichern. Dabei beleuchten wir Möglichkeiten und Grenzen der Daten- und Code-Portabilität und stellen potenzielle Alternativen vor.
Zielpublikum: Geschäftsführer, IT-Verantwortliche, Architekten
Voraussetzungen: Grundlegendes Know-How über Cloud Architekturen und Microsoft Fabric.
Level: Advanced
Extended Abstract:
Microsoft Fabric etabliert sich zunehmend als führende End-to-End-Analytics-Plattform und bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile. Die umfassende SaaS-Lösung vereint verschiedene Analyse- und Datenmanagement-Tools in einer zentralen Umgebung. Sie ermöglicht es Unternehmen, große Datenmengen effizient zu verarbeiten und Analysen durchzuführen, um datengestützte Entscheidungen treffen zu können.
Mit den zahlreichen Vorteilen gehen jedoch auch Risiken einher. Proprietäre Funktionen, APIs und enge Verzahnung einzelner Dienste können schnell zu einem Vendor Lock-in führen. Dies schränkt die technologische Entscheidungsfreiheit ein und macht einen späteren Anbieterwechsel oft kosten- und aufwandsintensiv. Insbesondere im regulierten Umfeld sind deshalb Exit-Strategien verpflichtend. Doch auch außerhalb regulatorischer Vorgaben gilt: Jede zukunftsfähige Cloud-Architektur sollte einen klar definierten Ausstiegsplan beinhalten.
Im Vortrag beleuchten wir die Möglichkeiten und Grenzen der Daten- und Code-Portabilität innerhalb von Microsoft Fabric.
Mit dem Einsatz des leistungsstarken, Spaltenbasierten Speicherformats Delta Parquet wird zwar eine offene Technologie eingesetzt, doch wie flexibel ist Delta Parquet außerhalb von Microsoft Fabric wirklich nutzbar? Dieselbe Fragestellung ergibt sich mit Blick auf die Module Synapse Data Engineering und Synapse Data Warehouse. Synapse Data Engineering basiert auf dem Open-Source-Framework Apache Spark. Inwieweit lässt sich der dort entwickelte PySpark, Scala- oder SQL-Code auch in anderen Spark-Umgebungen betreiben? Wie verhält es sich mit T-SQL Code in Synapse Data Warehouse? Lässt sich dieser nahtlos auf einen SQL-Server migrieren?
Abschließend stellen wir eine beispielhafte Exit-Strategie vor und zeigen konkrete Maßnahmen, die Unternehmen bereits bei der Einführung von Microsoft Fabric ergreifen können, um ihre IT-Souveränität zu bewahren.
Bereichsleiter Analytics & Data Solutions
Wolfgang Kettler leitet den Bereich Analytics & Data Solutions bei der ORDIX AG. Mit über 12 Jahren Erfahrung in der Konzeption und Architektur komplexer Datenplattformen und Business-Intelligence-Lösungen verantwortet er den strategischen Ausbau datengetriebener Lösungen. Als Principal Consultant begleitet er Kunden bei anspruchsvollen technischen Fragestellungen rund um moderne Datenarchitekturen und unterstützt sie dabei, Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig und wirkungsvoll zu nutzen.
Lead Architect
Since 16 years around in Microsoft BI. Main topics are backend and architecture
Vortrag Teilen
