Case Study Opitz Consulting |GhostNetZero beim WWF: Mit KI Bilderkennung gegen Geisternetze
Geisternetze zählen zu den größten, aber unsichtbaren Umweltproblemen unserer Meere. Verlorene oder illegal entsorgte Fischernetze treiben unkontrolliert im Wasser oder verfangen sich am Meeresboden – mit fatalen Folgen für Meeresbewohner und Ökosysteme. Ihre Ortung gilt als schwierig, gefährlich und kaum skalierbar.
Gemeinsam haben WWF Deutschland und OPITZ CONSULTING mithilfe von Künstlicher Intelligenz neue Wege beschritten. Durch KI gestützte Bilderkennung werden große Mengen an Sonardaten automatisiert analysiert, um Geisternetze zuverlässig zu identifizieren und ihre Fundorte mit hoher Genauigkeit bis auf wenige Meter einzugrenzen. Verdächtige Stellen können gezielt überprüft und Bergungsaktionen effizient vorbereitet werden.
Die Lösung reduziert riskante Tauchgänge, senkt Kosten und schont wertvolle Ressourcen. Gleichzeitig entsteht messbarer ökologischer Nutzen: weniger Plastik im Meer, besserer Schutz bedrohter Arten und ein wirksamer Schritt in Richtung des WWF Ziels „GhostNetZero“. Der Vortrag zeigt, wie datengetriebene Innovation und partnerschaftliche Zusammenarbeit konkrete Wirkung für Nachhaltigkeit entfalten.
Director und Head of Analytics
Jürgen Fischer ist Director und Head of Analytics bei OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH und gestaltet dort datengetriebene Transformationen von der Strategie bis zur Umsetzung. Mit über 20 Jahren Erfahrung in Business Intelligence, Data Analytics und Organisationsentwicklung verbindet er technologische Exzellenz mit einem klaren Fokus auf geschäftlichen Mehrwert.
Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung moderner Data-&-Analytics-Architekturen sowie in der Führung interdisziplinärer Teams. Sein besonderer Fokus liegt auf der erfolgreichen Verankerung von Data & Analytics in Organisationen – von der Strategie über Governance und Operating Models bis hin zur Skalierung datengetriebener Use Cases unter Einsatz von KI und Machine Learning
